wokeuplikethis möchte zurückführen zum Normalen und ist als eine Antihaltung zu verstehen. Das Projekt stellt mich selbst als
Frau in ihren 30ern dar, die das nicht-perfekte zelebriert und dadurch
versucht andere Frauen zu ermutigen, zu ihrem vermeintlich
fehlerhaften Sein zu stehen und sich selbst zu akzeptieren.

Als fortlaufende Sammlung konzipiert, zeigt es eine Reihe von Schnappschüssen die Erlebtes und Nicht-Erlebtes zu einer Collage verbindet.

Der Titel wurde bewusst nach dem beliebten hashtag #wokeuplikethis
gewählt, der mittlerweile das Perfekte als vermeintlich Normale inszeniert.
Das dabei präsentierte Frauenbild, steht im starken Kontrast zu der ursprünglichen emanzipatorischen Verwendung. Vor allem junge Frauen werden dadurch einem Selbstoptimierungsdruck ausgesetzt, den sie gleichzeitig selber über die sozialen Netzwerke befeuern.

Anstelle einer Performance oder Fake Bilder zeige ich die rohe Realität in all ihren Facetten. Meine Fotocollage folgt keiner vorgegebenen Storyline. Vielmehr soll die Sammlung den Betrachter dazu anregen, sich in all seiner Imperfektion und Verletzlichkeit zu akzeptieren.

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